MAULCO.


Content Strategy

Ist Content Strategy einfach nur das nächste Buzzword, das ziemlich genau gar nichts bedeutet? Oder ist Content Strategy das beste seit geschnitten Brot und löst Probleme, die uns seit gefühlten Jahrhunderten quälen? Braucht jedes Unternehmen einen CCO? Oder ist CD nur ein Haufen BS?

Nein, ja, ja und nein.

Moment, kurz zurückspulen: Was ist dieses Content-Strategy-Zeugs eigentlich, von dem alle reden?

Eine Schnelldefinition

  1. Content = Inhalt, im Sinne von: Alles, was irgendwie zu Papier bzw. Datei gebracht werden kann. Produktbeschreibungen, Produktfotos, Blog Posts. Adressen. Angebote, Konzeptpapiere, Fotos vom Flipchart des letzten Projektmeetings. Website-Texte, Flyer-Texte, Fotos von Team-Mitgliedern, Praxisräumen, der Bürokatze. Telefonskripte für den Vertrieb, Vertragsvorlagen. Tickets aus dem Call-Center mit Gesprächsnotizen. Also alles, wirklich alles, das ein Unternehmen ausmacht und in irgendeiner Weise intern oder extern kommuniziert werden müsste.
  2. Strategy = Strategie, im Sinne von: Eine sortierte, reproduzierbare, (ideal: schlanke) Vorgehensweise, um irgendetwas von einem Zustand in einen anderen zu überführen.
  3. Content Strategy = Inhalte genau so strukturieren, präsentieren, dass (entsprechend berechtigte) Mitarbeiter und Kunden zu jedem Zeitpunkt genau die Informationen finden, die sie benötigen, um ihr Ziel zu erreichen. Außerdem (Stichwort Content Governance) dafür sorgen, dass auch neu geschaffene Inhalte immer in Bezug auf Stil, Struktur und Inhalt auf Linie bleiben.

Ein Content Strategist – nein, Verzeihung, es gibt noch kein etabliertes und griffiges deutschsprachiges Wort – ist vergleichbar mit einem Gärtner, der abwechselnd mit Kettensäge und Bonsai-Schere in der einen Hand und Dünger in der anderen Hand durch Ihre Inhalts-Landschaft stapft und dafür sorgt, dass alles so grünt und blüht, wie es Ihnen und Ihren Kunden gut tut.

Aber selbst das ist nur die Oberfläche. In der Essenz geht es – zumindest uns bei MAULCO. – um mehr.

Die Essenz

Stellen Sie sich vor, Sie schauen sich die Website Ihres Unternehmens an – oder, wenn sie noch nicht exisiert, alle Notizen, Ideen, Konzepte, Scribbles –, und legen alles auf einen großen Stapel. Ja, alles. Wirklich alles. Stellen Sie’s sich vor, auch wenn’s ein paar Minuten dauert.

Fragen Sie sich dann: Ist dies alles genau so sortiert, organisiert und kommuniziert, damit es Kunden, Partner und Mitarbeiter gleichermaßen gut und schnell verstehen? Ist es auch so sortiert, dass Sie, wenn neue Inhalte – Blog Posts, Pressemeldungen, Fachartikel – hinzukommen, genau wissen, was wann wo wie einsortiert, publiziert und kommuniziert wird, damit Sie den größtmöglichen Effekt mit dem geringstmöglichen Aufwand erreichen können?

Wie bitte? Etwa nicht? Dann können wir helfen. In einem kurzen und knackigen Prozess säubern wir Ihre Content-Beete und Trampelpfade (erinnern Sie sich: Content Strategy = Gärtnern) so aus, dass sie der Essenz Ihres Unternehmens entsprechen. Und falls Sie sie gar nicht mehr so genau greifbar haben, diese Essenz, dieses ganz und gar un-ätherische Eigentliche, das Sie jeden Morgen ins Büro zieht, dann wird sie im Verlauf der Arbeit an den Inhalten meist wie von alleine wieder überdeutlich.

Wer braucht’s?

Jeder Unternehmer, frisch oder etabliert, sollte wissen, wie er wann welche Inhalte für wen wo publiziert, denn nur so ist eine dauerhaft und nachhaltig sortierte Kommunikation möglich, intern und extern.

Ob Content Strategy nach nur wenigen Jahren Bewährungsprobe zur Königsdisziplin schlechthin im Online-Geschäft erhoben werden sollte, ist umstritten. Nicht umstritten ist, dass ein Unternehmen sich über seine Inhalte definiert, und dass alle Abteilungen, Mitarbeiter, Kunden und – ja, auch die Bürokatze – von Entscheidungen des CCO berührt werden.

Wenn Sie noch keinen Chief Content Officer haben, sollten Sie ernsthaft darüber nachdenken, wer für diesen (meist Vollzeit-)Job am besten geeignet sein kann. Bis dahin nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf, wir rücken gern an zum Jäten und Aussäen.